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Thorsten Weidemann unterstützt beim Heimsieg im Derby, vier Punkte „unten“ als Grundlage

Überraschend war Thorsten Weidemann beim Derby gegen den ASC mit von der Partie. Jürgen Wolterink verzichtete zu Gunsten von Tim Serwatka, aber schön, dass wir trotzdem somit 7 Optionen hatten für das Match. Zur Erinnerung: in der vergangenen Saison hatten wir zweimal unglücklich 7-9 gegen Wilsum verloren. In Doppeln spielten wir in beiden Spielen (wie üblich) 1-3 - > unsere Einzelstärke kann man somit als gleichwertig betrachten.

Zum Spiel: Jens Sarnow und Frank Knipper sorgten für den perfekten Auftakt, wobei die Art und Weise der beiden Matches (Jens gegen Gülink, Frank gegen Warsen) völlig unterschiedlich war. Frank dominierte das Match und war sichtlich stark drauf, Jens hingegen bekam wenig bis gar nichts auf die Kette. Er lag bereit 1-2 zurück nach Sätzen und auch in Satz 5 stand zur Satzmitte ein 0-5. Dieses Spiel durfte Jens nicht gewinnen –> er tat es trotzdem. Am Ende sogar noch mit 1-2 schönen Bällen, über fünf Sätze gesehen war das aber eine Katastrophe. Frank hingegen spielte einige schöne Ballwechsel, die meist das bessere Ende bei ihm hatten. Er war schnell auf den Beinen und schaffte es auch, gleich mehrere schnelle Bälle in Folge zu spielen. So stand nach einer halben Stunde ein 2-0 für uns.

Diesen Vorsprung bauten Thorsten und Friebert dann aus. Thorsten hatte es mit Schüürhuis, Friedbert mit Große-Brookhuis zu tun, wenn man so will „die Erfahrung pur“ auf Seiten des Gegners. Friedbert musste nur im ersten Satz zittern, gewann diesen aber in der Verlängerung. Dann wurde es das Match besser und souveräner. Er verteilte die Bälle gut und konnte, wenn es nötig war, offensiv überzeugen. Das Spiel von Thorsten war ein wenig enger – es war ja auch sein erstes Ligaspiel seit dem 4. März. Nachdem Thorsten weniger über die Rückhand ging, war er zumindest optisch überlegen. Die Sätze waren dennoch allesamt eng, aber am Ende stand auch hier der Erfolg und das überraschende 4-0.

Es kam aber noch besser! Jan-Hindrik Balderhaar hatte ein 3-Phasen-Spiel vor sich. Satz 1 gegen Jacobus war mega knapp und kein Spieler dominierte. In Satz 2 war Baltus chancenlos, dann stellte er jedoch um und bereite Schläge durch Top-Spins gekonnt vor, so dass es am Ende nach einem leichten Match aussah. Bei Tim Serwatka stand gegen Hesselink ein schweres Match bevor – vor dem Spiel war Timo um rund 60 Punkte besser positioniert. Es war dann ein Spiel auf Messers Schneide, mit vielen „Nassen“, Ballonabwehr und Top-Spin(-Fehlern). Tim war am Ende der leicht stärkere, aber auch Glücklichere Akteur. Nach 1-2 Satzrückstand drehte er die Partie noch – richtig gut! So stand es tatsächlich 6-0 nach der Hälfte und das Unentschieden war uns sicher.

Man darf jedoch sagen, dass die Truppe der Wilsumer durchaus so stark ist, als dass diese auch den zweiten Durchgang für sich hätte gewinnen können, das zeigt der Verlauf der zweiten Runde. Glücklicherweise ging aber gleich das erste Match (in dieser Form absolut überraschend) von Jens gegen Warsen an den TuS und der Deckel war somit drauf. Im Laufe der Partie war Jens sogar wieder etwas besser als zuletzt und konnte den wichtigen siebten Punkt sichern. Das Spiel von Frank gegen Gülink war auf Augenhöhe, hier dann aber mal das bessere Ende für Wilsum. Satz 1 verlor Frank 15-17, Satz 4 14-16, dazwischen gewann jeder einen Satz klar.

Schüürhuis kam im Verlauf des Spiels gegen Friedbert immer besser rein und Friedbert konnte nicht so flexibel agieren, dass er daran hätte etwas ändern können. 7-2. „Drin“ war hingegen das Spiel von Thorsten gegen Große Brookhuis. Thorsten hier etwas zu inkonsequent in der Offensive oder zu ängstlich oder was auch immer. Ein wichtiger Einsatz von Thorsten war es dennoch, denn wer weiß schon, ob wir sonst 4-0 unten gespielt hätten und ob Baltus auch in der Mitte gepunktet hätte.

Spannende Matches gab es dann auch unten zum Ende hin. Baltus machte seine Sache gut gegen Hesselink, zumindest ab Satz 2. Er blieb nah am Tisch und konnte Timo somit, auch etwas überraschend, besiegen. Er spielte flexibel und schaffte es auch immer wieder, offensiv zu punkten bzw. die Bälle so gut zu verteilen, dass sein Gegenüber eben mehr Fehler machte als er selbst. Bei Tim gegen Baarlink war es zum Ende nochmals ein Kracher auf Augenhöhe. Tim brauchte durchaus Zeit, um sich an das Spiel von Jacobus zu gewöhnen. Mit der Zeit kam jedoch die Erkenntnis, dass der erste Offensivball eben gut sein musste, damit dieser möglichst nicht zurückkommt. Kam er aber zurück, musste Tim (aufgrund einiger Fehlversuche zu einem weiteren Offensivball) die Marschrichtung: Vorsichtig sein, walten lassen. Also „lang / kurz“ war die Devise. Mega knappes Match und hier nun wirklich der glücklichere Ausgang. Man kann nicht sagen, dass Tim hier der Bessere war, sondern am Ende halt der Glücklichere, denn Satz 5 endete mit 19-17! Vier Punkte unten sind natürlich gegen so starke Leute mega! Aber auch der Rest des Teams machte seine Aufgabe.

Mit 9-3 besiegten wir den ASC sicherlich ein bis zwei Punkte zu hoch, aber der Sieg ging trotzdem in Ordnung. Selbst bei unseren drei Niederlagen waren wir keinmal chancenlos. Am ehesten als „klar verloren“ kann man noch Friedberts zweites Einzel bezeichnen, aber „klar“ war das eigentlich auch nicht. Mit 8-0 Punkten stehen wir nun vor der „Herbstpause“ wunderbar in der Tabelle auf Rang 1. Mi t+26 ist das Spielverhältnis ebenfalls vollkommen in Ordnung und unsere Fünfsatzquote von 69,2 % ist ebenfalls klasse. Danke nochmals an Thorsten, dass er mit an Bord war. Auf Bald!

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