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Erste Mannschaft marschiert auch gegen Baccum II – Doppel dienen als Erfolgsgrundlage

War da mal was mit einer Neuenhauser Doppelschwäche? Sind Doppelspiele bei uns mal ungeliebt gewesen? Wer dies mit „Ja“ beantwortet sollte einmal einen Blick auf die aktuellen Doppelstatistiken werfen. Nach 3 Spielen und gespielten 9 Doppeln steht hier eine saubere 8-1-Quote. Dabei wurde das gegnerische Doppel 1 jedes Mal besiegt. Man kann demnach locker behaupten, dass sich unser monatelanges Doppel-Intensiv-Training absolut ausgezahlt hat. Jeder musste hierbei mindestens auch 2 Nächte mit seinem Doppelpartner verbringen, damit man sich an den Geruch gewöhnt und die Zeit neben seinem Partner besser aushalten kann. Was in diesen Nächten ansonsten so passiert ist, wird vielleicht beim Turnier zum Spieler des Jahres im Dezember verraten. (Boooom-Chakka!) Zudem scheinen wir nervenstark aus der Zwangspause gekommen zu sein. Bisher 10 Fünfsatzspiele wurde in drei Meisterschaftsspielen absolviert und alle (!!!!) 10 gingen zu unseren Gunsten aus. Warum ist das so? Liegt das etwa auch an den gemeinsamen Nächten, von denen wir immer noch zehren?

Zurück zum Spiel. Der Gegner aus Baccum spielte ohne seine etatmäßige Nummer 3 sein erstes Saisonspiel. Einigen Spielern war die Pause durchaus anzumerken. Netter Zug von uns war vermutlich der Hinweis an den Gegner, falsch aufgestellt zu haben, denn sonst wäre anstatt des 9-1 am Ende ein 9-0 auf dem Zettel gewesen. Schwamm drüber.

Erwähnenswert bei den Eingangsdoppeln vor allem das Spiel von Friedbert und Jens gegen die Nummern 1+2 des Gegners (Alberring/Steglich). Beide TuS-Akteure kamen mit dem Spiel von Alberring nicht zurecht und waren froh, dass Steglich noch weniger ins Spiel kam und die Fehlerquote bei ihm höher war, als auf TuS-Seite die Summe der Fehler. Nach 1-2-Satzrückstand und einem knappen 12-10 in Satz 4 lief es im Fünften dann etwas besser für uns und am Ende stand ein knappes 11-7. Die anderen beiden Doppel gingen relativ klar an uns. Hier hatten wir auch gehofft, dass Punkte bei den Duellen herauskommen, da wir nominell einfach leicht besser besetzt waren als der Gegner.

In den Einzeln waren insbesondere 3 Spiele erwähnenswert. Jens machte hier den Auftakt gegen Alberring und wie bereits nach den Doppeln zu vermuten war, fiel ihm dies sehr schwer. Ohne das Glück an seiner Seite (viele Netz- und Kantenbälle) und das Unvermögen des Gegner (Jens hatte in Satz 4 eigentlich bereits aufgegeben), wäre der Sieg sicher nicht an ihn gegangen. Eigentlich völlig unverdient dieser Sieg – aber auch solche Spiele nimmt man natürlich gerne mit.

Dann gab es das vielleicht schönste Match des Tages von Jan-Hindrik gegen Wellermann. Ein Offensivspektakel vor dem Herrn in vier Sätzen mit dem besseren Ende für Wellermann, der vor allem von den beiden knappen Satzgewinnen in der Satzverlängerung der ersten beiden Sätze zehrte. Tolles Match, welches Baltus sicher auch nicht gewinnen muss. Schön aber zu sehen, dass er mithalten konnte und auch Siegchancen hatte.

Ein weiteres Match, welches im vierten Satz bereits verloren schien, war jenes von Jürgen gegen Patel. Patel machte hier ein wirklich gutes Match, war beweglich und umlief regelmäßig die Rückhand für tolle Vorhand-Topspins. Jürgen konnte hier zunächst nicht besonders viel gegensetzen. Im vierten Satz lag er bereits 9-4 zurück. Bei einem Satzrückstand von 1-2 weiß man: das war recht aussichtslos zu diesem Zeitpunkt. Aber da bei Jürgen „allmächtig“ der zweite Vorname ist, überraschte er alle Beteiligten, vermutlich am meisten sich selbst, mit einer tollen Aufholjagd. Plötzlich ging mehr nach vorne und sein Gegner wurde Ball zu Ball unsicherer. Nach einem 12-10 in Satz 4 war bei Patel „das Ding durch“ und es ging nichts mehr. Jürgen gewann somit ebenfalls in fünf Sätzen.

Die anderen Matches waren weniger spektakulär. Frank hatte den sehr unsicheren Steglich gut im Griff. Holger ließ Gloger ebenso kaum eine Chance und Friedbert konnte froh sein, nach dem falschen Schläger gegriffen zu haben gegen Gerdes. Er wunderte sich, dass er plötzlich doch wieder „ordentliche Rückhandbälle“ spielen konnte und wurde erst nach dem Spiel darauf aufmerksam gemacht, dass dies einfach daran lag, dass er seinen alten Schläger in der Hand hatte. Ein sehr lustiger Moment. Für Friedbert war es zudem das 375. Spiel im TuS-Trikot.

Jens war im ersten Satz im abschließenden Satz gegen Steglich nur in Satz 1 völlig neben der Spur, hatte aber mit Steglich weitaus mehr Probleme als Frank und machte viele einfache Fehler. Das gesamte Spiel war aber zu diesem Zeitpunkt gefühlt gelaufen, auch wenn es am Nebentisch bei Frank auch sehr knapp herging.

Nach einer gut 2,5-wöchigen Pause geht es nun als nächstes gegen den ASC GW 49 Wilsum und zwar erstmals in dieser Saison auswärts. Das wird sicherlich ein anderes Brett als jenes aus den ersten drei Matches, aber die bisherigen Spiele machen zumindest schon einmal Hoffnung darauf, dass wir mit einem möglichen Abstieg nichts zu tun haben sollten.

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