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14 Spieler über 10 Jahre untersucht – spannende Erkenntnisse und ein geteiltes Bild – WANN WIRD FRIEDBERT NUMMER 1 BEIM TUS?
Der Q-TTR-Wert ist ja immer ein Stichtagswert zu einem bestimmten Tag X. So beträgt die Spielstärke von Frank Knipper laut Q-TTR-Liste von Mitte Mai aktuell 1597. Frank ist hier sicher ein schlechtes Beispiel, weil er innerhalb des letzten Jahres aufgrund von Nichtaktivität um 40 Punkte herabgestuft wurde. Dennoch: mit Stand von heute ist das der Wert, mit dem man sich in Rest-Deutschland vergleichen kann, wenn man möchte. Ein deutschlandweiter Vergleich mit den rund 550.000 Spielern, die in der Liste aufgeführt sind zeigt zum Beispiel, dass Jens Sarnow aktuell unter den Top 10.000 geführt ist (9371). Spielerei, aber dennoch lustig. 
Viel interessanter ist aber meist ein Vergleich mit der eigenen Spielstärke im Laufe der Zeit. So wurde einmal bei 14 Spielern im Verein untersucht (man benötigt dafür schon genug Daten und genug Spiele, sodass der Rest halt heraus rutschte), wie sich der Wert von heute mit den Werten in den letzten 10 und 5 Jahren sowie innerhalb der letzten 12 Monate mit dem Durchschnittswert aus dieser Zeit vergleichen lässt. Die Datenbasis reichte dabei von immerhin 59 Ereignissen (Tony van Rijssen) bis hin zu sensationellen 235 Ereignissen (Friedbert Hollmann), die den Wert jeweils betroffen oder verändert haben.
Verstanden? (Falls nein: Für die Akteure wurden die Einträge in der Datenbank der letzten 10 Jahre zu Rate gezogen und es wurde jeweils ein Durchschnittswert gebildet für diese Zeiträume (10 Jahre, 5 Jahre und letzte 12 Monate). So kann man sehen, ob man sich im Laufe der letzten Jahre tendenziell eher nach oben oder unten entwickelt hat – und zwar nicht nur stichtagsbezogen.)
Interessant hierbei: 7 Spieler haben sich durchweg nach oben orientiert, 6 durchweg nach unten. Einer, nämlich Hans-Henning Dykhuis, hat als einzige Person Schwankungen in der Leistungskurve. 
Die Werte bei Jürgen Wolterink waren zwar kontinuierlich sinkend, dennoch ist er die Person, die am ehesten in letzten Jahrzehnt auf dem in etwa gleichen Niveau aktiv war (mit Jens und Hans-Henning). Wenn man den Durchschnittswert aus den 128 Spielereignissen der letzten 10 Jahre bei Jürgen bildet, so beträgt seine Spielstärke der letzten 10 Jahre = 1506 Punkte. Für die letzten 5 Jahre wären es 1494 Punkte, für die letzten 12 Monate 1488, wobei der Wert aktuell sogar „nur“ 1482 Punkte beträgt. Die Differenz von 1506 Punkten für 10 Jahre und dem Wert der letzten 12 Monate beträgt demnach weniger als 20 Punkte, was nicht einmal die Stärke eines Paarkreuzes darstellen dürfte und den man innerhalb nur eines  Meisterschaftsspiels wieder korrigieren kann. Bei Jens Sarnow ist die Entwicklung eigentlich ähnlich. Der 10-Jahres-Durchschnittswert ist beim TuS der Größte und beträgt 1695 Punkte. In den letzten 5 Jahren beträgt der Wert nur noch 1685, in den letzten 12 Monaten gar nur noch 1679. Hier ist die Differenz zwischen 1 und 10 Jahren sogar noch geringer als bei Jürgen, wobei Jens´ aktueller Wert mit 1716 vergleichsweise hoch ist. 
Zu den 6 Spielern, die kontinuierlich im 10/5/1-Jahresvergleich Punkte verloren haben gehören neben Jens und Jürgen: Frank Knipper, Andreas Vrielink, Michael Kramer und Tony van Rijssen. Die anderen, mit Ausnahme von „Sonderbeispiel Hans-Henning“ haben somit ausschließlich ansteigende Werte vorzuweisen. Dies wären:
Thorsten Weidemann, Friedbert Hollmann, Holger Aarnink, Jan-Hindrik Balderhaar, Christian Ulrich und Fabian Colell. Zudem liegen im Moment 8 Spieler über dem 10-Jahresdurchschnitt, 7 noch über dem 12-Monatsdurchschnitt. 
Man könnte aus den Daten auch Verluste / Gewinne pro Jahr im Durchschnitt errechnen, damit wir endlich wissen, wann Friedbert Hollmann die Nummer 1 im Verein wird. Setzt man voraus, dass Jens pro Jahr weiterhin 1,6 Punkte verliert und Friedbert weiterhin 5,6 Punkte gewinnt, so haben wir die Situation, dass Friedbert 7,2 Punkte pro Jahr aufholt. Bei aktuell einer Differenz von 118 Punkten könnte es also rechnerisch nur noch 16,4 Jahre dauern, bis Friedbert Jens überholt hat (der wäre dann fast 57 Jahre). Um Nummer 1 zu werden, müsste es allerdings parallel noch gelingen, alle anderen Spieler im Vereine ebenfalls im Zaum zu halten. Den größten Zugewinn pro Jahr auf 10 Jahre gesehen machte im Übrigen Holger Aarnink mit 6,4 Punkten vor Fabian Colell mit 6 Punkten. Also Friedbert: Hau rein, bald hast du es geschafft.
Tendenziell, das entnimmt man der Tabelle, sind es eher die etwas jüngeren Spieler im Vergleich, die noch Punkte hinzugewinnen, aber Ausnahmen bestätigen hier die Regel. Mit Holger und vor allem mit Jan-Hindrik Balderhaar gibt es auch ältere Herren, die jedes Jahr kontinuierlich Pluspunkte sammeln. Holger gewinnt vor allem die meisten Punkte pro Jahr dazu, nämlich 6,4.

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