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Eine Rückrunde zum Umknicken! – Teuer bezahlte Niederlage in Wilsum

20250224 212418Die Erste kommt in der Rückrunde nicht von der Stelle. Nach einem unnötigen 7-9 in Altenlingen, einem 7-9 gegen Laxten und einem 6-9 in Meppen nun das nächste 6-9 gegen uns. Dieses hier haben wir – wie bereits das 7-9 in Altenlingen, wo Jens sich verletzte, zudem teuer bezahlt. Denn Jürgen Wolterink, der Thorsten Weidemann kurzfristig vertrat, VERTRAT sich im ersten Einzel gegen Hesselink in durchaus aussichtsreicher Position. Beim Stand von 9-7 im dritten Satz (Stand 1:1) ging er zu Boden und knickte am Sprunggelenk um. Das Gelenk schwoll direkt ordentlich an und an Weiterspielen war nicht mehr zu denken. Gute Besserung an dieser Stelle an Jürgen. Den Punkt aus dem ersten Einzel hätten wir gerne mitgenommen, denn ein Punkt in Wilsum hätte uns natürlich geholfen. Erhol dich gut!

Ansonsten ist das Spiel dann, obwohl es für einen Montagabend in der Woche mal wieder furchtbar lange dauerte (Spielschluss gegen 23.35 Uhr), spannend gewesen. Es war einerseits mehr drin (das Doppel von Jens und Tim, beide Einzel von Friedbert, ein Einzel von Tim, ein weiteres Einzel von Baltus), aber im Gegenzug hätte auch mindestens das erste Einzel von Jens verloren gehen können.

Frank und Friedbert machten ihre Sache im Doppel ordentlich und holten den gewünschten Punkt gegen Gülink / Große-Brookhuis. Die Zwei als Duo könnte man durchaus mal als Alternative testen in der Zukunft. Jens und Tim zwar verbessert im Vergleich zu Freitag gegen Laxten, jedoch am Ende zu unklug und zu hektisch gegen Gysbers/Warsen. Das gegnerische Duo brauchte ganze 3 Offensivbälle (allesamt durch Mario im zweiten Satz), um das Spiel mit 3-1 zu gewinnen. Für den Rest sorgten Jens und Tim, die zwar hin und wieder nach Vorne zu gefallen wussten, deren Quote aber nicht ausreichte, um als Sieger vom Tisch zu gehen. Jan-Hindrik Balderhaar, der ebenfalls aushalf, spielte an der Seite von Jürgen, seinem Stammpartner aus der Zweiten. Mit Ausnahme der ersten paar Bälle (4-1?) war man allerdings auf verlorenem Posten und verlor das Doppel 3 klar. Es sollte unsere einzige 0-3 Niederlage (das kampflos-Spiel von Jürgen ausgenommen) bleiben.

Frank: verbessert im Vergleich zu den letzten Einsätzen, die bereits größtenteils ordentlich waren. Gegen Gülink mit toller Aufholjagd im vierten Satz und dann abgebrüht zum 3-1-Erfolg. Gegen Gysbers, der letztlich rund 80 Punkte besser ist auf dem Papier: ein durchweg starker Frank. Natürlich hat Gysbers seine Momente, denn er ist halt einfach einer der besten Spieler der Liga, aber Frank konnte, sobald er die Angaben gut zurückbrachte, zu jedem Zeitpunkt mithalten und beide lieferten sich tolle Ballwechsel. Eines der schönsten Spiele der Rückrunde zum Zusehen bisher und ein starker 3-1 Erfolg von Frank, der nun fast wieder bei 1700 Punkten angekommen ist.

Jens: ebenfalls verbessert im Vergleich zu den letzten Spielen, was teilweise auch nicht schwierig war. Gegen Mario teilweise völlig chancenlos, da auch er große Probleme mit den Angaben hatte, dann jedoch wieder drin im Spiel. Im Prinzip musste er die Angabe nur mit einigermaßen Schnitt zurückbekommen, aber was heißt schon „nur“. In Satz 4 gingen 7 (!) Angaben direkt weg, so dass es ein Leichtes war für Mario, den Satz zu holen. Im Fünften Jens aber wieder fokussiert, Wechsel bei 5-2, Führung 10-7 und drei Matchbälle. Dann noch ein hoher Ball (den er bei 10-8 vergab) und dann sorgte „reines Zurückspielen“ für den etwas überraschenden Sieg. Gegen Gülink war Jens weitestgehend ohne Probleme.

Friedbert: war insbesondere gegen Schüürhuis mit großen Siegchancen. Er vergab hier 5-6 Matchbälle und hatte es wirklich in der Hand. Das Spielglück in den engen Situationen ist ihm aber aktuell ein wenig abhandengekommen. Auch gegen Warsen war er drauf und dran in den fünften Satz zu kommen, hatte aber bei 10-7-Führung im Vierten letztlich nicht den entscheidenden Punch zum Satzgewinn. Mit 10-16 Spielen in der Mitte steht Friedbert aber immer noch passabel da. Er kann in der Mitte absolut spielen, muss aber einfach ein paar „enge Dinger“ mehr holen. Nerven?

Tim: auch um Längen verbessert im Vergleich zu Freitag. Gegen Warsen war es der zweite Satz, den er hätte gewinnen können, vielleicht sogar müssen. Die Angaben von Marc sind stark, Tim hatte hier insbesondere zu Beginn einige Male Probleme, um diese „sinnvoll“ auf den Tisch zu verteilen. Immer wenn nicht genug Dampf in dem Return war, hatte Marc leichtes Spiel. Gelang es Tim hingegen, den Ball entweder gut zu platzieren oder genug Schnitt reinzubringen, war er voll im Spiel. Am Ende leider eine 1-3 Niederlage. Ebenfalls in vier Sätzen verlor er das zweite Spiel gegen Schüürhuis. Das Spiel lag Tim durchaus und er ging 1-0 in Führung. Dann suchte er sich jedoch ein paar Mal zu oft den falschen Ball für die Offensive aus. Arnd jedoch insgesamt auch stark und abgebrüht – auch er spielt nicht umsonst in der Mitte (aktuell 1623 Punkte!).

Jürgen: ach Jürgen… Siehe oben. Im ersten Satz gegen Hesselink noch neben der Spur, ab Satz 2 dann aber voll im Spiel. Es ist natürlich spekulativ, aber Satz 3 lief insgesamt gut mit durchgehender Führung und einem 9-7, bei welchem das Spiel dann abgebrochen werden musste. Hätte, wäre, wenn erübrigt sich also.

Jan-Hindrik: hinterließ einen richtig guten Eindruck. Man muss immer sehen, dass beide Gegner rund 70-80 Punkte vor ihm platziert sind in Bezug auf den TTR-Wert. Die Sätze gegen Große-Brookhuis waren extrem unterschiedlich und beide lieferten sich ein offenes Match. Ab Satz 3 gewann Wolfgang hingegen die Oberhand und machte hauptsächlich weniger Fehler. Gegen Hesselink war Jan-Hindrik hingegen bärenstark. Hier war er eigentlich durchweg dominant, traf viel nach Vorne und hätte sogar 3-0 gewinnen können, als er beim Stand von 2-0 bereits 8-4 führte. In Satz 4 machte er den Sack dann zu und nahm den völlig verdienten Erfolg mit.

Wilsum ist damit durch – Glückwunsch zum Klassenerhalt. Bei uns spricht Vieles dafür, dass aus den Spielen gegen Schüttorf und Emlichheim mindestens drei Punkte kommen müssen, sonst geht es mindestens in die Relegation oder sogar in den Direktabstieg. Nach der guten Hinserie wäre dies natürlich bitter, zumal selbst ein fitter Jürgen vielleicht schon für einen Punkt in Wilsum gereicht hätte. Mit Thorsten hingegen kann man fast sicher sagen, dass es auch mehr hätte werden können/müssen.

© TuS Neuenhaus von 1907 e. V.

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